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Erster Weltcircustag am 17. April 2010
Sven_alt
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Die Fédération Mondiale du Cirque unter der Schirmherrschaft von S.A.S. Prinzessin Stephanie von Monaco hat heute mitgeteilt, dass am Samstag, dem 17. April 2010, der erste Weltcircustag stattfinden wird. Für Zirkusse und Zirkusfreunde auf der ganzen Welt ist der Weltcircustag ein besonderer Tag, um mit festlichen zirzensischen Veranstaltungen den Zirkus als Teil unseres weltweiten Kulturerbes zu feiern.

„Der erste Weltcircustag ist eine Gelegenheit, den Zirkus zu feiern und in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken“, sagte Präsident Urs Pilz. „Wir rufen Zirkusdirektoren, Artisten und Zirkusfreunde auf der ganzen Welt dazu auf, den Weltcircustag 2010 zu feiern und ihn zu einem weltweit unvergesslichen Tag zu machen.“

Zirkusse und Zirkusfreunde werden gebeten, ihre Veranstaltungen und Feste auf der Website der Federation www.circusfederation.org anzumelden. Bis jetzt sind Events in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Indien, Kanada, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Spanien, Südafrika, Weißrussland und den USA angekündigt worden. Weitere Veranstaltungen werden in Mexiko, Russland, Ungarn und anderen Ländern geplant.

„Der Zirkus ist wahrlich allgegenwärtig und in seinen verschiedenen Erscheinungsformen auf der ganzen Welt zu Hause”, sagte Laura van der Meer, die Geschäftsführerin der Federation. „Der Weltcircustag wurde ins Leben gerufen, um den wichtigen Beitrag zu würdigen, den die Zirkusse für darstellende Kunst und Kultur leisten. Wir benutzen eine Online-Weltkarte, um die einzelnen Zirkusfeste zu einem weltweiten Fest zu verbinden und um gleichzeitig Zirkusfreunde und andere Interessenten auf Veranstaltungen in ihrer Heimat hinzuweisen“, fügte sie hinzu.

Quelle: Fédération Mondiale du Cirque

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Am Samstag ist es nun so weit: Der erste Weltcircustag findet statt. Auf der Internetseite der World Circus Federation werden Aktionen in etwa 35 Ländern auf allen Kontinenten der Erde aufgeführt.

www.circusfederation.com

- In Heilbronn bietet der Circus Krone von 12 bis 13 Uhr auf dem Kiliansplatz ein Elefantenfrühstück, Kinderschminken, Auftritte des Balletts und der Shaolin Kung Fu Truppe sowie ein Gewinnspiel am Glücksrad.

- Im Sarrasani-Chapiteau am Berliner Hauptbahnhof können sich die Besucher von 11 bis 13 Uhr als Artisten versuchen: "Ob Jonglieren, Trampolinspringen, Zaubern oder Luftkünste an den Strapaten, unter fachkundiger Anleitung der Artisten können sich Interessierte, ob groß oder klein, in circensischen Künsten üben, bevor am Nachmittag und Abend wieder die regulären zweieinhalbstündigen Shows stattfinden", heißt es unter
http://www.berlin-aktuell.de/erster-weltzirkustag_id6670.html

- In der Schweiz sind im Freizeitpark Connyland in Lipperswil um 13 und 17 Uhr die Clowns Gaston und Roli zu Gast. Pro bezahltem Eintritt spendet das Connyland einen Franken an die European Circus Association (ECA).
- Beim Circus Harlekin in Fraubrunnen gibt es einen Tag der offenen Tür. Auch hier geht pro Eintritt ein Franken an die ECA.
- Der Circus Royal mit Gastspielort Solothurn wird ein auf das Thema bezogenes Interview mit dem Lokalradio "Radio32" führen.
- Beim Zirkus Stey in Hombrechtikon gibt es um 13 Uhr einen Tag der offenen Tür (Führung hinter den Kulissen) mit Kinderüberraschung. Für eine Gratisverlosung spendiert Grundig Preise im Wert von 3000 Franken, u.a. einen Flachbildschirm. Die Firma Werkzeugbau HALTER AG in Hombrechtikon spendet Gutscheine für den Weihnachtszirkus "Conelli" (Zirkusbesuch mit Nachtessen) im Wert von 500 Franken. Das Restaurant Schützenhaus in Hombrechtikon spendet ein Essen im Wert von 200 Franken. Auch der Zirkus Stey spendet pro bezahltem Eintritt einen Franken an die ECA, die Werkzeugbau HALTER AG verdoppelt den gespendeten Betrag.

Quelle: www.zirkusverband.ch

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Erster Weltcircustag ein großer Erfolg
Markus


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Als großen Erfolg verbucht die Fédération Mondiale du Cirque den 1. Weltcircustag, der am 17. April stattgefunden hat. Er ist der Nachfolger des European Circus Day, der seit einigen Jahren immer am dritten Samstag im April gefeiert wurde. Insgesamt wurden Aktionen in 36 Staaten in Nord-, Mittel- und Südamerika, in Afrika, Asien, Europa und Ozeanien registriert.

„Der Erfolg des ersten Weltcircustages, eines Tages, der den Circus in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen ehren und feiern soll, unterstreicht seine andauernde Popularität und weltweite Anziehungskraft als Teil unseres gemeinsamen Kulturerbes“, sagte Prinzessin Stephanie von Monaco, Schirmherrin des Festtages und Ehrenpräsidentin der Fédération Mondiale.

Sowohl klassische als auch moderne Circusse, Circusfestivals, Circusfreunde und historische Circusgesellschaften, professionelle Circusschulen, Jugendorganisationen, Museen und Büchereien mit Circussammlungen, lokale Regierungsvertreter, öffentliche Kulturorganisationen und staatlich geförderte Circusunternehmen feierten gemeinsam den Weltcircustag. Einige Festlichkeiten dauerten gar zehn Tage lang. Auf der Website der Fédération (www.circusfederation.org) wurden über 75 Einzelveranstaltungen registriert, und viele weitere geplante und auch spontane Events fanden statt.

Vom größten Circus Europas bis hin zu Familien-, Jugend- und Amateurcircussen auf der ganzen Welt wurde der Weltcircustag mit Paraden, Open-Air-Shows, Galas, Tagen der Offenen Tür, Ausstellungen, Wettbewerben, Lotterien, Geschenken und freiem Eintritt zu Circusvorstellungen in Zelten, Hallen und auf Bühnen begangen. Dadurch hatten Hunderttausende Gelegenheit, den Circus zu feiern.

In Nairobi richtete der UN-Untersekretär Achim Steiner eine Sondervorstellung von kenianischen Akrobaten für UN-Mitarbeiter und deren Familien aus.

Neu erschienene Bücher über die goldene Ära des mexikanischen Circus und zur Geschichte des Circuszeltes in England wurden bei Signierstunden in Puebla bzw. London vorgestellt.

Einheimische mexikanische Artisten zeigten akrobatische Darbietungen, die schon lange zu den traditionellen Riten ihres Volkes gehören.

In der Republik Sahka der Russischen Föderation stand traditionelle Yakut-Folklore im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, während das Publikum sich in Litauen an Live-Circusgesang erfreute, einem wichtigen Teil der Circustradition dieses Landes.

Zahlreiche Veranstaltungen am Weltcircustag ließen auch den Sinn der Circusse und Circusleute für Nächstenliebe erkennen. In England wurde bei mehreren Veranstaltungen Geld für lokale Wohlfahrtseinrichtungen gesammelt, und in Brasilien wurden über 2000 unterprivilegierte Kinder in den Circus eingeladen. In den USA warb eine Veranstaltung Spenden für mongolische Bauernfamilien ein. Soziale Circusorganisationen in den USA, die die Circuskunst dazu nutzen, um krebskranken Kindern zu helfen und Brücken zwischen den Gemeinschaften zu bauen, öffneten ebenfalls ihre Türen.

Zu den Veranstaltungen, die die besondere Rolle von Tieren im klassischen Circus hervorhoben, gehörte ein Workshop zur Pflege dressierter Tiere gemeinsam mit einem Tierschutzverein in Litauen, ebenso Tierschaubesuche und öffentliche Dressurproben überall in Italien und auch in Polen. In Deutschland lud ein Bürgermeister einen afrikanischen Elefanten zu einem ausgiebigen Frühstück ein. Weltcircustag-Events in Bukarest verbanden öffentliche Dressurproben mit einer kostenlosen Vorstellung für benachteiligte Kinder.

Circusfreundevereine aus Monaco, Dänemark, Frankreich, Italien und den USA feierten zusammen, indem sie Circusvorstellungen besuchten, spezielle Treffen abhielten oder sich mit anderen Circusfreunden und -leuten zusammenschlossen, um niveauvolle Veranstaltungen zum Weltcircustag abzuhalten. Circusfotografen gestalteten eine Ausstellung in Schweden, Musiker spielten in französischen und anderen Circuszelten, und ein britischer Wasserfarbenkünstler malte Clowns in einem 12-stündigen Offenen Studio. Circusprofis, -schüler und -amateure zeigten ihr Können in Frankreich, Lettland und der Ukraine, und australische Studenten bauten gemeinsam in den Straßen von Melbourne eine menschliche Mauer. Über 800 Kinder nahmen an einwöchigen Workshops und Vorstellungen in München teil.

Am Weltcircustag begann auch der zweite weltweite Fotowettbewerb der Fédération. Fotos, die die Frage „Was macht einen Circus zu einem Circus?“ beantworten, können bis zum 30. Juni 2010 per E-Mail an PhotoContest@circusfederation.org werden.

Der nächste Weltcircustag wird am Samstag, 16. April 2011, gefeiert.

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Sven_alt
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Auch die ECA lässt den ersten Weltcircustag in einer Pressemitteilung nochmal Revue passieren:

Der erste Weltcircustag wurde am 17. April 2010 in 36 Ländern gefeiert und von der Fédération Mondiale du Cirque organisiert. Nachdem die European Circus Association (ECA) den Europäischen Circustag 2008 ins Leben gerufen hatte, wurde aus dem europäischen Event ein weltweites Ereignis.

Der Tag wurde mit tatkräftiger Unterstützung der European Circus Association vorbereitet, und der weltweite Erfolg kann u.a. an der großartigen Mitwirkung von vielen ECA-Mitgliedern gemessen werden. Ob in Deutschland, den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich, in den skandinavischen Ländern oder in Ost-Europa: an diesem Tag konnte der Circus “in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen” – Zitat Prinzessin Stephanie von Monaco – geehrt und gefeiert werden. Klassische und moderne Circusse, Circusfestivals, Circusfreunde und historische Circusgesellschaften, professionelle Circusschulen, Jugendorganisationen, Museen und Büchereien mit Circussammlungen, lokale Regierungsvertreter, öffentliche Kulturorganisationen und staatlich geförderte Circusunternehmen feierten gemeinsam.


“Colonel Joe” beim Elefantenfrühstück in Heilbronn während des Gastspiels des Circus Krone.


Arie Oudenes bekam eine Spende aus einer Benefizvorstellung für die ECA überreicht, organisiert vom Gran Circo Mundial in Sevilla.


Reiter bei der Straßenparade in Budapest, organisiert vom Ungarischen Circus und Varieté (Maciva).

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Sven (Webmaster Chapiteau.de)

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Erster Weltcircustag am 17. April 2010
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