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Neues zu René Stricklers Raubtierzoo
Markus


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Wie bereits seit längerer Zeit bekannt, wird René Strickler seinen seit acht Jahren bestehenden Raubtierzoo in Subingen (Schweiz) wohl aufgeben müssen. Ein ausführlicher Beitrag der Solothurner Zeitung fasst jetzt den aktuellen Sachstand zusammen. Im Sommer 2013 läuft demnach der Mietvertrag für das Zoogelände aus. Die Grundstückbesitzerin, die Immobiliengesellschaft Espace Real Estate, hatte bereits einmal eine Verlängerung der Mietzeit von dreieinhalb Jahren gewährt. Einen neuen Standort hat Strickler bis jetzt nicht gefunden. Ihm liegen nach eigenen Aussagen Absagen aus 50 Gemeinden der Schweiz vor. Dabei lag in Dompierre FR bereits einmal ein Baugesuch für eine sogenannte Jungleworld vor. Mangels Investoren fiel auch dieses Projekt ins Wasser. 30 Millionen Franken veranschlagt Strickler für seinen Themenpark, wo Besucher die wilden Tiere in großen Freiläufen bestaunen können.

In den kommenden Jahren entsteht am aktuellen Zoo-Standort eine Wohnüberbauung sowie entlang der Autobahn ein Industriepark. "Darin ist ein Tierpark keine Option", wird Geschäftsführer Theodor Kocher von der Immobiliengesellschaft zitiert. Längerfristig sei ein Publikumsbetrieb aufgrund der Raum- und Nutzungsplanung im Gebiet nicht tragbar.

Der 62-jährige René Strickler hofft nach wie vor, auf dem Gelände bleiben zu können und sieht sich gar auf dem besten Weg, einen Nachfolger zu finden. Dieser werde in zwei Monaten bei ihm anfangen. Eine Option sei die Gründung einer AG oder einer GmbH sowie der Kauf des Areals. Wenn die Immobiliengesellschaft ihre Pläne umsetzt, sieht Strickler vor allem Schwierigkeiten, seine 28 Raubkatzen adäqut unterzubringen.

http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/weitere-regionen/artikel-124911127?fb_action_ids=10151959043905414&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7B%2210151959043905414%22%3A10150996767473323%7D&action_type_map=%7B%2210151959043905414%22%3A%22og.recommends%22%7D&action_ref_map

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Die Lage in René Stricklers Raubtierzoo spitzt sich nach einem Bericht des Schweizer "Blick" weiter zu: Am 4. September treffen sich Strickler und die Immobilienfirma, die das Zoogelände überbauen will, bei einer Schlichtungsstelle. "Mir bleiben noch 28 Tage, um meine Tiere zu retten", sagt Strickler, der inzwischen fürchtet, dass seine Tiere eingeschläfert werden müssen. Strickler würde gerne Sponsoren finden und das Gelände kaufen. Die Immobilienfirma will jedoch nicht mit sich verhandeln lassen. «Herr Strickler weiss schon sehr lange, dass wir den Vertrag nicht mehr verlängern wollen», so Geschäftsführer Theodor Kocher. «Früher oder später muss er gehen.»

http://www.blick.ch/news/schweiz/mir-bleiben-noch-28-tage-um-meine-tiere-zu-retten-id2398185.html
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Vor dem Amtsgericht Bucheggberg-Wasseramt hat René Strickler nun erreichen können, dass er sein Zoogelände noch bis 31. Dezember 2015 nutzen darf.

http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/weitere-regionen/raubtierpark-von-ren-strickler-schliesst-spaetestens-am-31-dezember-2015-127691848
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Laut einem Bericht des Grenchner Tagblatts führt René Strickler Gespräche mit Vertretern der Gemeinde Grenchen, um dort einen neuen Raubtierpark zu errichten. Wie der Grenchner SVP-Politiker und Co-Präsident des "Unterstützungskomitees Raubtierpark Grenchen", Heinz Müller, auf Anfrage der Zeitung bestätigt, war ein Kontakt zwischen Strickler und Stadtpräsident François Scheidegger zustande gekommen, der den Tierlehrer dann zu ihm geschickt habe. Er habe sich daraufhin mit Strickler getroffen und die neuen Pläne gesichtet. Laut Müller sieht das Projekt einen Park mit einer Fläche von 30.000 bis 35.000 Quadratmetern plus Parkflächen vor.

In dieser "Jungle World", die in verschiedene Kontinente aufgeteilt ist, sollen die Raubtiere in großen Freigehegen untergebracht werden. Man will weitgehend auf Käfige verzichten: "Nicht die Tiere werden auf dem weitläufigen Gelände eingesperrt, vielmehr begehen die Besucherinnen und Besucher die Gehege geschützt durch nicht sichtbare Gitter", schreibt die Zeitung.

Die Finanzierung in Höhe von 17 Millionen Franken sei auf gutem Weg, meint Müller: Namhafte Investoren, darunter jemand aus dem "Basler Daig", seien sehr interessiert an Stricklers Plänen. Auch in Sachen Nachfolge habe der nun 64-jährige Raubtierdompteur konkrete Vorstellungen, ein Punkt, der immer wieder kritisch hinterfragt wurde.

Stadtpräsident Scheidegger sieht sich offen für das Projekt, weist zugleich aber auch auf rechtliche Fallstricke hin.

http://www.grenchnertagblatt.ch/solothurn/grenchen/findet-strickler-mit-seinen-raubtieren-in-grenchen-ein-neues-zuhause-128137948
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Gestern war ein Filmteam von der Sendung "Tacho" des SRF in René Stricklers Raubtierzoo zu Gast. Rene Strickler konnte über die Arbeit mit seinen Tieren berichten.
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"Der Countdown für René Stricklers Raubtierpark läuft": Unter dieser Überschrift fasst die Solothurner Zeitung die aktuelle Lage des von der Schließung bedrohten Zoos zusammen. Demnach kämpft Strickler weiter dafür, mit seinen Tiere in Subingen bleiben zu können.

http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/der-cowndown-fuer-ren-stricklers-raubtierpark-laeuft-128662249
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Zum 31. Dezember soll René Strickler das Gelände seines Raubtierparks in Subingen räumen, doch bis heute konnte er keine Nachfolgelösung präsentieren. Das Oltner Tagblatt fasst die Situation zusammen.
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Die Frist für René Strickler, seinen Raubtierpark zu räumen, ist zum Jahresende 2015 abgelaufen. Während Strickler in einem vor kurz Jahresschluss erschienenen Beitrag der Solothurner Zeitung weiter keine Aussage zur Zukunft des Parks trifft, hat auch die Eigentümerin des Areals, Espace Real Estate, noch keinen Hinweis für eine Lösung erhalten. "Es gibt nichts Neues", erklärt Theodor F. Kocher, Vorsitzender der Geschäftsleitung, gegenüber der Zeitung. Zum Einläuten einer Zwangsräumung will er sich ggf. jetzt im neuen Jahr äußern. Wenn eine Zwangsräumung durchgeführt wird, könnte die Kantonstierärztin eine Rolle spielen. "Der Vollzug einer Zwangsräumung liegt beim Oberamt. Ich kann Unterstützung bieten in der Suche nach Kontaktpersonen, die uns im Falle eines Falles helfen könnten", sagt Doris Bürgi Tschan. Kontaktpersonen seien beispielsweise Verantwortliche von Zoos oder Tierpärken im In- und Ausland, die Tiere aufnehmen könnten.
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Die Besitzerin des Grundstücks, auf dem René Strickler seinen Raubtierpark unterhält, hat ein Vollstreckungsgesuch eingereicht. Am 3. Februar wird über die Räumung des Areals entschieden. Zu der vom Richteramt Bucheggberg-Wasseramt anberaumten Verhandlung wurden alle Beteiligten eingeladen. Damit erhält René Strickler Zeit, um eine Lösung für seine Raubtiere zu finden. Eigentlich hätte er das Areal bereits bis Ende 2015 räumen müssen. Da er dazu nicht in der Lage war, muss nun das Richteramt auf Gesuch der Grundbesitzer Espace Real Estate AG einschreiten. "Ziel der Verhandlung dürfte es sein, schnellstmöglich eine verträgliche Räumung des Areals durchzuführen. Im Raum steht aber auch noch das Projekt 'Jungle World' von René Strickler. Laut seiner Aussage stehe ein Investor bereit, um dieses zu verwirklichen, und damit auch das Areal zu kaufen. Dessen Geld sei aber in Frankfurt blockiert", schreibt das Oltner Tagblatt.
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Nun hat sich René Strickler selbst zur drohenden Zwangsräumg geäußert: "Wir verhandeln mit Espace Real Estate schon seit Sommer über einen Kauf des Areals", wird er in der Solothurner Zeitung zitiert. Ein befreundeter Architekt habe einen ausländischen Investoren zur Hand, der bereit sei zu investieren. "Er ist von meiner Arbeit mit den Raubtieren überzeugt und möchte mein Projekt Jungle World umsetzen." Der Geldtransfer des Ausländers in zweistelliger Millionenhöhe müsse aber über die Europäische Zentralbank in Frankfurt abgewickelt werden, welche die Herkunft des Geldes prüfe. "Das ist nachvollziehbar. Die Weissgeldstrategie muss stimmen." Aber diese Kontrolle brauche seine Zeit. Er informiere die Espace Real Estate jede Woche über den Stand der Dinge. "Aber wir brauchen zusätzliche Zeit, damit das, was ich in all den Jahren aufgebaut habe, nicht zerstört wird." Es sei nicht von ihm abhängig, wie schnell die Dokumente vorliegen, da sei er auf Frankfurt angewiesen. Kommt es zur Zwangsräumung, hat René Strickler keinen Plan B. "Diese Tiere kann man nicht platzieren, das sage ich ganz offen." Sie seien so sehr mit seiner Person verbunden, dass sie "an gebrochenen Herzen sterben würden". Es sei nicht möglich, diese Tiere in anderen Zoos oder Stationen unterzubringen. "Sie würden nicht einmal die Reise überstehen. Das sage ich Ihnen als Fachmann." Man müsse die Tiere vor Ort töten. "Das würde einen Aufschrei auf der ganzen Welt nach sich ziehen."
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Stefan


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Das Oltner Tagblatt hat die Chronologie um Rene Stricklers Raubtierpark zusammengestellt.

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Der Kampf um den Raubtierpark von René Strickler geht weiter. Eigentlich sollte Strickler den Park bis Ende 2015 geräumt haben. DasAmtsgericht Bucheggberg-Wasseramt in Solothurn setzte nun die Deadline für eine Zwangsräumung aus und schuf die Möglichkeit für eine letzte Chance. Das Gericht will zunächst verfügen, dass Strickler genaue Angaben zur Zahl seiner Tiere und zu deren Gesundheitszustand machen muss, wie der Gerichtspräsident ausführte. Danach wird das Gericht entscheiden, ob noch ein Expertengutachten eingeholt werden soll. Wenn es bis dann keine Lösung gibt, droht weiterhin die zwangsweise Räumung.

Dem Gericht ist klar, dass man einen Raubtierpark nicht einfach räumen kann, und es schwer ist, für die Raubkatzen neue Standorte zu finden. Es befragte auch einen Zoologen und pensionierten Bundesbeamten. Es sei unmöglich, die Tiergruppen zu teilen. Sie würden eine Umplatzierung wohl nicht überleben. Sie seien auf Strickler fixiert, führte der Experte aus. Strickler machte wiederholt deutlich, es bestehe die Möglichkeit, dass er das gesamte Industrieland seines Parks kaufen könne. Das aus dem Ausland stammende Geld sei nun endlich freigegeben worden. Genauere Angaben dazu machte er nicht, berichtet der "Blick".
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René Strickler hat jetzt bei "TalkTäglich" auf TeleZüri zur Situation seines Raubtierparks Stellung genommen. Das Video zur Sendung gibt es hier.
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Stefan


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Nun hat das Richteramt Bucheggberg-Wasseramt entschieden, dass die Raubtiere am 14. Juli 2016 um 16 Uhr von dem aktuell genutzten Gelände verschwunden sein müssen, so die Solothurner Zeitung. Andernfalls kann die Vermieterin die Zwangsräumung einleiten. Bereits am 16. Juni 2016 müssen die anderen Tiere sowie alle Gegenstände und Fahrzeuge vom Gelände entfernt worden sein. Gegen diese Entscheidung kann noch Beschwerde beim Obergericht eingelegt werden.

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Markus


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Der Kanton Solothurn wird nicht mit einer finanziellen Förderung zum Fortbestand von René Stricklers Raubtierpark beitragen. Die Regierung weist eine entsprechende, in einer Petition erhobene Forderung zurück. Der Solothurner Regierungsrat könne der Bittschrift nicht entsprechen, teilte die Staatskanzlei am Dienstag laut einem Bericht von 20 Minuten mit. Das in der Petition geforderte finanzielle Engagement des Kantons Solothurn bedinge eine gesetzliche Grundlage. Diese sei nicht gegeben.
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Neues zu René Stricklers Raubtierzoo
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