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Markus


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Das Friedrichsbau Varieté stellt zwanzig Freikarten für die Show „One Moment in Time“ für ehrenamtlich engagierte Personen zur Verfügung. Gemeinnützige Vereine und Organisationen können zwei ihrer Ehrenamtlichen, die sich besonders verdient gemacht haben, dem Varieté vorschlagen, die in den Genuss dieser Einladung kommen sollen. Bei mehr als zwanzig Einsendungen wird es eine Ziehung geben. Die Gewinner werden vom Varieté informiert. Die Vorschläge können bis zum 12. Oktober unter dem Stichwort „Ehrenamt“ per Email an info@friedrichsbau.de oder schriftlich bei der Friedrichsbau Varieté gemeinnützige GmbH, Siemensstraße 15, 70469 Stuttgart eingereicht werden. Das Varieté macht in einer Pressemitteilung deutlich, dass sich in dem Haus ebenfalls Ehrenamtliche engagieren, ohne die der Betrieb der gemeinnützigen Gesellschaft nicht möglich wäre.
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benedikt
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Das Friedrichsbau Varieté hat nach zahlreichen Klagen über die Gastronomie der neuen Spielstätte auf dem Pragsattel reagiert und die Wirte ausgetauscht. Das berichten die Stuttgarter Nachrichten.

Mit den bisherigen Wirten Oliver Haug und Michael Toutoundtsidis, mit deren „Gesamtperformance“ man nach Aussage von Varieté-Geschäftsführer Timo Steinhauer nicht zufrieden gewesen sei, sei demnach ein Aufhebungsvertrag vereinbart worden. Neuer Caterer ist Michael Schmücker, bekannt vom Weindorf und als Wirt der Filderhalle in Leinfelden. Ziel sei es nun, weniger hochpreisige Speisen anzubieten. Steinhauer erklärte dazu : "Wir wollen, dass man bei uns gute Qualität zu angenehmen Preisen genießen kann. [...] Zur Freude vieler Stammgäste gibt es wieder einen richtigen Käseteller mit verschiedenen Käsesorten, Trauben und Nüssen."
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Markus


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Am 4. Dezember feiert das Friedrichsbau Varieté seinen 1. Geburtstag im neuen Domizil auf dem Stuttgarter Pragsattel. In diesen zwölf Monaten wurden 20 verschiedene Produktionen – darunter vier große Varieté-Eigenproduktionen, Kinderstücke, Gastspiele und Lesungen – aufgeführt und 291 Vorstellungen gegeben. „Jetzt sind wir richtig gut angekommen und ich weine dem alten Standort keine Träne mehr nach. Wir haben hier viel mehr Möglichkeiten und eine tolle Nachbarschaft mit dem Theaterhaus“, freut sich Gabriele Frenzel, Geschäftsführerin seit der Geburtsstunde des Friedrichsbau Varieté vor fast 22 Jahren. Auch Timo Steinhauer, Geschäftsführer seit zwei Jahren, ist mehr als zufrieden: „Schön ist zu sehen, dass auch das Publikum glücklich ist. Unsere Gäste haben uns über die schweren Zeiten die Treue gehalten, und immer mehr neue Besucher finden den Weg in unser Haus, was uns sehr freut!“

Die Anfangszeit im neuen Theater war nicht ganz einfach, da man unter enormen Zeitdruck stand und der finanzielle Rahmen sehr eng gestrickt war. In den Wochen und Monaten nach der Eröffnung wurde immer weiter verbessert und optimiert, so dass eine schöne und heimelige Atmosphäre entstanden ist. Die neue Bühne bietet aus künstlerischer und technischer Sicht weit mehr Spielmöglichkeiten als die in der Rotunde. Der Backstagebereich ist geräumiger und hat Platz für große Requisiten. Für kulinarische Genüsse sorgt seit September die Schmücker Gastronomie, mit der sowohl das Publikum als auch die Varietémacher sehr zufrieden sind.

Als es darum ging, eine neue Bleibe für Stuttgarts Varieté zu finden, hatte Theaterhauschef Werner Schretzmeier die Vision, auf dem Pragsattel eine Kulturmeile zu schaffen. Diese Vision nimmt nun immer mehr Gestalt an, schreibt das Theater in einer aktuellen Pressemitteilung.
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Markus


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Varieté-Geschäftsführer Timo Steinhauer hat gegenüber der Südwest Presse eingeräumt, dass der Umzug des Friedrichsbaus zunächst zu einem Knick in der Besucherbilalanz geführt hat: 75.000 Besucher waren die normale Marke, unterm Strich sind es im ersten Jahr 5000 weniger geworden. Den Verlust führt der Geschäftsführer darauf zurück, dass das Publikum aus dem Umland den Weg zum Pragsattel teilweise noch nicht wiedergefunden habe, während die Stuttgarter treu geblieben seien. Mit Rundfunk-Spots und Plakaten versuche man derzeit, auf das Varieté aufmerksam zu machen.

Steinhauer strebt weiter an, die hinteren Reihen des Theaters etwas zu erhöhen, um den Blick auf die Bühne zu verbessern. Der Außenbereich soll verschönert werden - dafür hat das Varieté einen Gartengestalter gewonnen, der die Anlage sponsert. Weitere Pläne seien finanziell noch nicht abgesichert, etwa eine Klimaanlage für die heißen Tage im Sommer. Ein großer Wunsch der Varietémacher ist, wieder dauerhaft eine Band beschäftigen zu können. Von den früheren Musikern musste sich das Varieté aus finanziellen Gründen trennen. "Wir möchten uns weiterentwickeln", verkündet Steinhauer, doch dafür seien Sponsoren und private Spenden notwendig.
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Diese schöne Reportage der Nord-Rundschau und der Ludwigsburger Kreiszeitung blickt hinter die Kulissen des Friedrichsbau-Varietés und lässt einige der technischen Mitarbeiter zu Wort kommen. “Manchmal bleiben wir auch gleich da und gehen gar nicht mehr heim”, beschreibt Bühnenbildner Werner Fritsche die anstrengenden Umbautage zwischen zwei Eigenproduktionen des Theaters. Für die Premiere fehle ihm danach meist die Energie, sagt Fritzsche. Aber später schaue er sich die Vorstellung auch selbst an. Manchmal staune er dann, über die Wirkung des Bühnenbildes: “Auf der Bühne ist alles schöner als im wirklichen Leben.”
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Markus


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Die BWPOST hat in Kooperation mit dem Friedrichsbau-Varieté nun schon die zweite Briefmarkenserie in einer Erstauflage von 20.000 Stück herrausgebracht. Fünf Marken sind es, auf denen alle Artisten aus der aktuellen Show „Rockabilly“ abgebildet sind:

44 Cent „Johnny B. Hoops & Die Farellos“
63 Cent „Rokko Valentino & Luigi“
85 Cent „Fräulein Hildegard“
140 Cent „Max Nix & Willi Widder Nix“
210 Cent „Marie-Ann“.

Heute hat Markus Huber von der BWPOST die Briefmarken an die beiden Geschäftsführer des Friedrichsbau-Varietés, Gabriele Frenzel und Timo Steinhauer, übergeben. Damit wurde der Verkaufsstart der Briefmarken mit allen auf den Marken abgebildeten Artisten gefeiert. Schon im Januar 2015 wurde eine Briefmarkenserie zur Eröffnung des neuen Friedrichsbau-Varietés herausgebracht. Die Gesamtauflage betrug 150.000 Stück. Postsendungen, die mit BWPOST-Briefmarken frankiert sind, können deutschlandweit in ganz normale Briefkästen eingeworfen werden. Die neue Briefmarkenserie ist im Friedrichsbau-Varieté, unter www.bwpost.net und in allen ServicePoints des Postunternehmens erhältlich.


Foto: Friedrichsbau-Varieté, Andreas Durm
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Markus


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In der Sommerpause wurde der Theatersaal des neuen Friedrichsbaus weiter optimiert: An den Seiten und in der hintersten Tischreihe wurde eine Erhöhung eingebaut. Dadurch sieht man nun laut einem Bericht der Südwest-Presse "aus allen Blickwinkeln sehr gut auf die Künstler". Möglich wurde der Umbau durch Spenden. Insgesamt wirke der Saal „heimeliger“, wird Pressesprecherin Mascha Hülsewig zitiert. Auch an der Bühne selbst wurde gearbeitet. Ihr vorderer Bereich ist größer und stärker in den Saal hinein gebaut worden, sodass „mehr Interaktion möglich ist“.
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Stefan


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Das Friedrichsbau-Variete hat seine Homepage einem umfangreichen Relaunch unterzogen.

_________________
Nach dem Circus ist vor dem Circus.
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Markus


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Das Friedrichsbau-Varieté erhält in den nächsten zwei Jahren einen Zuschuss von der Stadt Stuttgart von je 100.000 Euro, auch um marktübliche Löhne und Gagen bezahlen zu können. Außerdem wird die auf fünf Jahre ausgerichtete Rückzahlung eines städtischen Darlehens in Höhe von 475.000 Euro nicht schon dieses Jahr fällig, sondern erst 2020. Darüber berichtet u.a. die Stuttgarter Zeitung.
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Markus


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Pressesprecherin Mascha Hülsewig verlässt das Friedrichsbau-Varieté Stuttgart nach 18 Jahren zum 28. Februar, um sich künftig auf ihr Unternehmen "FRAU BLUM - Boutique Erotique" in Stuttgart zu konzentrieren, das sie vor vier Jahren zunächst als zweites berufliches Standbein eröffnet hat. Nachfolgerin Jessica Naun ist bereits seit August 2017 im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Theaters tätig.
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Markus


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Im neuen Stuttgarter „Theaterviertel“ mit Friedrichsbau und benachbartem Theaterhaus wird weiter gebaut. Varieté-Geschäftsführer Timo Steinhauer lobt die Stadt: „Wir werden vorbildlich in die geplanten Bauten der direkten Umgebung einbezogen.“ So dürften während der Vorstellungen - auch im Theaterhaus - „keine erschütternden Erdarbeiten“ vorgenommen werden. Der Friedrichsbau hat die Nachmittagsvorstellung ­„Varieté zum Tee“ von donnerstags auf samstags verlegt – mit Rücksicht auf die Bauherren. Die Pläne für die Grundstücke rund ums Varieté zeigen, worüber sich Steinhauer freut, „dass die Stadt eindeutig mit einem längeren Bestand des Friedrichsbaus auf dem Pragsattel rechnet“. Die Bebauung werte das Viertel noch mehr auf und bringe „weiteres Potenzial in Bezug auf Gäste und Firmenkunden“, sagte er den Stuttgarter Nachrichten.
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Markus


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Die Geschäftsführer des Friedrichsbau-Varietés, Gabriele Frenzel und Timo Steinhauer, haben der Kunden- und Mitgliederzeitschrift der Volksbank Stuttgart, der "Bankier-Welt", ein ausführliches Interview gegeben. Es wird als Titelstory prominent herausgehoben. Darin beschreibt Timo Steinhauer u.a., wie das Theater die Beziehung zum Publikum gestaltet: "Wir suchen stets die Nähe zu den Gästen. Dazu gehört eine persönliche Begrüßung im Foyer oder der Umstand, dass wir die Leute an ihren Platz begleiten. Damit wollen wir auch einen Gegenpol zur Schnelllebigkeit unserer Zeit schaffen. Varieté ist nicht nur Show. Im Varieté geht es auch darum, Wärme zu vermitteln und sich auf die Tugenden alter Zeiten zu besinnen. Varieté ist ein Gesamterlebnis. Es besteht heute aus einer Mischung von zeitgemäßer Inszenierung, die zum Teil spektakulär sein kann, und guten alten Moralvorstellungen wie Gastlichkeit und Willkommenskultur."

Die Zeitschrift kann hier als PDF-Broschüre abgerufen werden. Das Interview findet sich auf den Seiten 27-29.

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"Friedrichsbau" ein Jahr am neuen Standort
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