József Richter sen., Gründer und ehemaliger Direktor des Ungarischen Nationalcircus (Magyar Nemzeti Cirkusz) hat kürzlich mit einem großen Fest seinen 75. Geburtstag gefeiert.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Carola Richter, Schwester des früheren deutschen Circusdirektors Daniel Renz, gewann er bereits 1974 beim Internationalen Circusfestival von Monte-Carlo mit einer Reiternummer den Silbernen Clown.
Sein älterer Sohn Florian Richter erhielt im Jahr 2008 den Goldenen Clown für seine herausragende Jockey-Reiterei und Freiheitsdressuren, der jüngere Sohn József Richter jun. wurde 2018 für seine Tiernummern mit dem Goldenen Clown geehrt. Erst vor wenigen Wochen, beim 48. Internationalen Circusfestival von Monte-Carlo , krönte Florians Tochter Angelina die Familiengeschichte mit einem weiteren Goldenen Clown für ihre Ungarische Post. Ihr Bruder Kevin Richter arbeitet mit seiner Schleuderbretttruppe abwechselnd im elterlichen "Circus Florian Richter" und bei anderen Spitzen-Unternehmen wie der Dinnershow Palazzo Mannheim oder dem Revuetheater Royal Palace im Elsass.
Vor zwei Monaten schenkten Jozsef Richter jun. und Partnerin Ludmila Luraschi Valla dem Jubilar das dritte Enkelkind, das ebenfalls nach seinem Großvater benannt wurde.
1995 gründete József Richter sen. den Magyar Nemzeti Cirkusz, den er zum führenden Reisecircus Ungarns aufbaute. Obwohl er die operative Leitung an seinen Sohn József jun. übergeben hat, bleibt er als Berater und Doyen der ungarischen Circuskunst eine zentrale Instanz. Für seine Verdienste wurde er unter anderem mit dem Kossuth-Preis, der höchsten staatlichen Auszeichnung Ungarns für Kultur, geehrt.
